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Kinnkorrektur

Kinnkorrektur

Allgemeine Informationen zur Kinnkorrektur

Das Kinn ist großteils für das Profil des Gesichtes verantwortlich. Es kann entweder zu stark ausgeprägt oder unterentwickelt sein (man spricht dabei von einem fliehenden Kinn).

Ist das Kinn zu stark ausgeprägt, so kann es durch eine Reduktion der knöchernen Strukturen korrigiert werden, ein fliehendes Kinn kann entweder durch eine Knochenverschiebung oder durch ein Implantat korrigiert werden. Operiert wird dabei zumeist in einer kleinen Hautfalte unterhalb des Kinns an einer unauffälligen Stelle. Üblicherweise ist nach 1-2 Wochen der Normalzustand wieder hergestellt.

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Kinnverkleinerung:

• Wird meist durch einen Schnitt vom Mund aus vorgenommen, sodass später keine äußeren Narben sichtbar sind. Aus dem unteren Kinndrittel wird eine Knochenscheibe herausgenommen, dadurch können die Kinnhöhe und das Hervortreten des Kinnes verringert werden. Das Knochenstück an der Kinnunterseite wird mit einer kleinen verschraubten Metallplatte in der neuen Position befestigt. Ziel dabei ist es, die Herstellung eines ästhetischen Gesamtbildes und ein Gleichgewicht der Proportionen zu schaffen, welches Ihrem persönlichen und individuellen Empfinden entspricht.

Bei einem zu gering ausgeprägtem Kinn kann durch das Einbringen eines Implantates oder durch Korrektur des Knochens die Kinnkontur zusätzlich verstärkt werden. Bei zu stark ausgeprägtem Kinn kann durch Knochenabtragung eine Profilkorrektur durchgeführt werden.

Der operative Zugang befindet sich unterhalb des Kinns oder im Mundbereich. Von dort wird der Unterkieferknochen freigelegt.

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Der operative Zugang wird dann durch feine Nähte verschlossen und anschließend ein Verband angelegt, bis der Knochen stabil verheilt. Das dauert ungefähr 6-8 Wochen.

Durch Anlagern eines Implantates am Knochen der Kinnspitze lässt sich das Kinn am einfachsten vergrößern. Als Materialien stehen sowohl körpereigener Knorpel und Knochen sowie Silikon- oder andere Kunststoffimplantate zur Verfügung. Die Schnittführung entspricht im großen und ganzen dem Vorgehen bei einer Kinnverkleinerung, der Schnitt kann also innen im Mund oder aber auch außen unter dem Kinn liegen. Im Einzelfall kann auch nur eine Unterspritzung der Region erfolgen. Dies muss mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

Eine Kinnvergrößerung ist aber auch in einem viel aufwendigeren Eingriff durch eine Knochenverlagerung möglich. Durch das Verschieben des Kinnknochens kann das Kinn nach vorn geschoben und damit vergrößert werden.

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Die durch das Verschieben entstehende Knochenlücke lässt sich entweder mit anfallenden Knochensplittern auffüllen oder sie wird im Laufe der Wundheilung durch hineinwachsendes Knochengewebe verschlossen. Das beansprucht etwa ein halbes Jahr. Das erreichbare Resultat kann oft besser sein als mit den Implantationsmethoden.

Der Eingriff ist jedoch sehr viel Zeitaufwendiger, mit mehr Schmerzen und größeren Schwellungen verbunden als die reine Kinnvergrößerung durch Implantation an der Kinnspitze. Ein Zweiteingriff zur Plattenentfernung ist meistens notwendig. Hier ist ein umfassendes Beratungsgespräch erforderlich.

Zur Beurteilung des Gesichtsprofils werten wir Röntgenbilder aus und analysieren Fotoaufnahmen mit verschiedenen Blickrichtungen.

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Die Betonung der Wangenknochen ist oftmals vorteilhaft. Über 2 im Mundinneren gelegene Schnitte werden die Wangenknochen freigelegt, mit einem feinen Knochenschnitt etwas zur Seite mobilisiert und mittels Titanminischrauben in der gewünschten Stellung fixiert. Die Nachteile der Silkonimplantate, wie ein unnatürliches Aussehen wegen ausgedehnter Gewebeverschiebung, Infektion oder Verschieben des Implantates, treten nicht auf. Der Wundverschluss erfolgt mittels resorbierbarer Nähte.

Es stehen verschiedene Operationsverfahren zur Korrektur Ihres Kinnproblemes zur Verfügung. Das Verfahren, sowie die Vor- und Nachteile der in Betracht kommenden Verfahren wird in unserer Klinik ausführlich mit Ihnen besprochen. Eine Allgemeinnarkose scheint oft empfehlenswert.

Vor einer Kinnkorrektur:

Im Vorgespräch werden Ihre Wünsche erfragt und die technischen Möglichkeiten aufgezeigt. Danach erfolgt die klinischen Untersuchung, Fotos und Röntgenbilder werden erstellt, um eine korrekte Planung durchzuführen. Dazu wird das Gesicht metrisch analysiert. Das heißt Kinnlage, -form, -größe, Relation zu Nase, Stirn, Submentalfalte, werden vermessen und ein Idealprofil gezeichnet. Anhand dessen werden nochmals die Zielvorstellungen von Patient und Arzt abgeglichen.

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Wird die Kinnvergrößerung mit körpereigenem Material oder einem Kunststoffimplantat von außen vorgenommen, entsteht eine Narbe unterhalb des Kinns, welche in der Regel kaum sichtbar ist. Der Knochen wird meist mit einer kleinen verschraubten Metallplatte befestigt.

Behandlungserfolg:

Das endgültige Ergebnis kann frühestens nach einem halben Jahr abgeschätzt werden.

Sicher ist aber, bei den meisten Patienten kann das Aussehen deutlich verbessert werden. In Einzelfällen kann trotz sorgfältiger und korrekter Durchführung des Eingriffes das angestrebte Ergebnis nicht sofort erzielt werden und eine Korrekturoperation notwendig machen.

Durch die Kinnkorrektur gelingt es in der Regel, eine Symmetrie der Gesichtskontur zu erzielen. Wichtig ist dabei aber die vorherige Erarbeitung der gewünschten Kinngröße.

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Nach dem Eingriff der Kinnoperation:

• Wurde vom Mund aus operiert, dürfen Sie Mineralwasser oder Tee trinken. Zur Vermeidung von Mundreizungen sollten Sie aber auf Säfte, Bohnenkaffee und Alkohol verzichten.

• die Wunde beim Zähneputzen bitte nicht berühren

• nur wenn es unbedingt notwendig erscheint, sprechen und lachen

• mit erhöhtem Oberkörper schlafen, so ist ein rasches Abklingen der Schwellungen möglich

• in den ersten 2 - 3 Monaten ist das Gesicht noch sehr empfindlich. Deshalb besondere Anstrengungen unbedingt vermeiden (z.B. körperliche Anstrengung, Sport, übermäßige Sonnenbäder)

Das spätere Aussehen der Narbe hängt nicht unbedingt alleine von der erfolgreichen Operation ab, sondern auch wesentlich von der Nachbehandlung und Ihrem Verhalten. Übermäßige Anstrengungen, die Zug oder Spannung auf die Wundränder ausüben, sollten vermieden werden.

Intensive Sonnenbestrahlung der Narbe für 2 -3 Monate unbedingt vermeiden.

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© femmestyle 2014 zum Thema Kinnkorrektur und Kinnoperation